Archiv für die Kategorie ‘Wo ist Mäxx?’

rikscha-kuli.de – Schönheit

Donnerstag, Februar 15th, 2018

Über die Lieferung reden wir mal besser nicht.

Aber das ist die neue Fahrradrikscha aus Indien:

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technisch einwandfrei

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geräumig

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auch von hinten eine Augenweide

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Ich bin glücklich

#tannus… – Schlauchlos. Luftlos. Gnadenlos.

Dienstag, Februar 13th, 2018

und nicht platt!

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Eine der Fragen zum tannus airless, die mich noch umtrieb, war:

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nach dem Eisregen

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Wie verhält sich der Reifen, wenn er bei minus 10° die ganze Nacht im Schuppen durchfriert?

Verändern sich die Fahreigenschaften, weil das Compound hart wird?

Konnte ich die letzten Tage nicht feststellen.

Absolut Alltags- Arbeitsradtauglich.

Ist Radfahren sexistisch?

Sonntag, Februar 4th, 2018

Ein harmloser Austausch von Worten:

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Ich fühle mich durch diese Worte nicht sexistisch benachteiligt.

Sie spiegeln ein einfach positives Lebensgefühl wieder.

B – ASTA.

(Das spanische Wort „ciclista“ bezeichnet übrigens politiusch korrekt RadfahrerInnen)

Entschiedener Widerspruch – MT heute

Donnerstag, Februar 1st, 2018

Draußen auf dem Feld ist alles gut in Minden – nur ein wenig glatt

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Am 22. 1. 2018 hatte Herr Korfesmeyer im MT den Bericht „im Cityverkehr“ verfaßt, in welchem der Fahrradbeauftragte der Stadt Minden sich brüstete, wie toll fahrradfreundlich diese Stadt sei.

Unter Anderem behauptete dieser, die Regelung für Radfahrer in der Innenstadt sei klar und unmißverständlich geregelt. Das konnte ich so nicht stehen lassen:

Mein Leserbrief

Der Text:

„In dem Artikel stellt der Fahrradbeauftragte dar, dass die Regelung für Radfahrer und Fußgänger in der City eindeutig sei. Wie schon der Leserbriefschreiber kürzlich erklärte, ist dem nicht so: Man kann mit dem Rad von ZOB, Tonhallen- und Vinckestraße aus regelkonform über Marktplatz und Scharn in die Bäckerstraße hineinfahren und diese am Wesertor wieder verlassen. Des Weiteren schildert er wortreich all die positiven Aspekte in der Innenstadt, welche den Erhalt des Titels „Fahrradfreundliche Stadt“ durch die AGFS begründen.

Nun orientiert sich die AGFS jedoch scheinbar zielführend daran, in welcher Form Innenstädte für Radtouristen attraktiv gemacht werden: Ein Radwanderer, der, weserabwärts fahrend, die Schlagde erreicht, mag den Marktplatz leicht finden, dort beim Billigbäcker einen Kaffee und ein Teilchen erstehen, um dann, nach einem Selfie auf dem Domplatz, gestärkt in Richtung Petershagen aufzubrechen. Das ist fahrradfreundlich. Spätestens jedoch an der Schachtschleuse erkennt dieser Radler dann, wo die Chance vertan wurde, im Zuge des „Jahrhundertbauwerks“ einen sicher befahrbaren Übergang auf den Weserradweg zu schaffen, wie weit es mit der Fahrradfreundlichkeit dieser Stadt tatsächlich her ist.

Als Radfahrer, welcher seit nunmehr 20 Jahren täglich Minden auf dem Arbeitsweg mit dem Rad durchquert, widerspreche ich ihrer Darstellung auf das Entschiedenste: Nicht nur in der City, sondern im gesamten Stadtgebiet herrscht ein unverständliches Wirrwarr von Beschilderungen für Radfahrer, aus dem nur selten eine klare Radwegführung oder die zu befahrende Straßenseite hervorgeht.

Beispielhaft seien hier Stift- und Marienstraße genannt, wo die Radwegbenutzungspflicht längst aufgehoben ist, aber rote Markierungen und Ampeln mit Fahrradsymbolen dem Kraftfahrer das Vorhandensein einer solchen suggerieren. Tagtäglich wird man dort – sogar von Fahrlehrern – belehrt, bepöbelt, behindert und bedrängt, was zur Folge hat, dass ängstlichere Radfahrer auf den Gehweg fliehen und dort ihrerseits Fußgänger behindern.

Der neue Radfahrerschutzstreifen auf der Marienstraße stadteinwärts, der sich inmitten einer Supermarktausfahrt und eines Zebrastreifens plötzlich materialisiert, und genauso plötzlich in einer riesigen Pfütze wieder verschwindet, ist ein ausgezeichnetes Beispiel für den halbherzigen Aktionismus, mit dem in Minden die Belange der – steuerzahlenden – Alltagsradler behandelt werden. Wie der Fahrradbeauftragte richtig feststellt, ist noch ordentlich Luft nach oben. Daher fordere ich ihn auf: Fangen sie an zu arbeiten! Ich stehe für Fragen oder Anregungen gern zur Verfügung.“

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Ich möchte diesbezüglich noch anfügen, daß der Kommentar des Redakteurs, Herrn Korfesmeyers, auf jener Seite lesenswert war:

„Mehr Solidarität, bitte“

forderte er, und schrieb weiter:

„Es ist kein Phänomen der Mindener Innenstadt, daß es zwischen Radfahrern und Fußgängern häüfiger zu Konflikten kommt. Beide fühlen sich oft voneinander gestört. Die einen, weil sie absatteln müssen – die Anderen, weil sie Angst haben, über den Haufen gefahren zu werden.

Daß Städte das Radfahren in Fußgängerzonen uberhaupt regeln müssen, ist schade. Anders geht es aber auch nicht, weil Toleranz und Solidarität im Verkehr immer weniger zu beobachten sind. Jeder sieht nur sich, und seine Interessen. Mehr Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme: Fehlanzeige!“

Herr Korfesmeyer zieht den Schluß:

„Würde der gesunde Menschenverstand eingeschaltet, bräuchte es keine Schilder. Jeder einsichtige Mensch weiß, daß er mit dem Rad nicht durch vollgestopfte Einkaufsgassen sausen kann. Anders kann es aber auch nicht sein, daß Fußgänger gleich rotsehen, wenn ein Radler aufsattelt, wenn wenig los ist – und es zufällig gerade verboten ist. Es könnte so schön sein, wenn die Vernunft immer siegt.“

Quelle:MT vom 22.1.2018

Dem ist absolut nichts hinzuzufügen.

Planspiele… der Brevetkalender

Sonntag, Januar 28th, 2018

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reiches Angebot

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Die Langstreckenradler werden ständig mehr, und so nutzt man den trüben Dienstnachmittag vorm PC, um mal zu schauen, wie die diesjährige Brevetserie so zu gestalten ist, bevor alle Plätze weg sind.

Schließlich geht es ja schon um die Vorregistrierung für die 6300Plätze bei PBP 2019.

Viele attraktive Fahrten gibt es, aber leider liegen viele auf meinen Schichtwochenenden.

Ein Gedanke war, innerhalb einer Woche bei den Italienern auf Sardinien 200/300/400 durchzuziehen, reizvoll, aber seit es keine Europanachtzüge mehr gibt logistisch zu umständlich.

ARI Alpi 4000 ist ein Hammer, um den ich alle beneide, aber da brauche ich Flachlandtiroler nicht anzutreten.

Merselo – Verona wäre auch interessant, leider ausgebucht.

Mein Problem ist ja immer, daß ich Orte brauche, die am Freitag nachmittag noch so streßfrei mit dem Zug zu erreichen sind, daß ich morgens ausgeruht antreten kann.

(Zumal ich leider schon 2002 lernen mußte, daß man sich nach nem 300er eben NICHT ins Auto setzen, und einfach heimfahren kann)

Das ist nun erstmal der Plan:

BRM 200 Kiel

BRM 300 Kiel

Mal ein wenig Radurlaub geplant…

BRM 400 Weserbergland

BRM 600 Ostfalen

BRM 1000 Maastricht

Große Weserrunde

Sonst mal gucken, was noch so anfällt…

man trifft sich, Freunde!

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damit aber nicht…

Agaplesion Klinikum „Großes Hadern“: radlos…

Mittwoch, Januar 10th, 2018

Ich werde hier keinesfalls in den derzeitigen Tenor einstimmen, daß alles schlecht sei.

Aus eigener Erfahrung, und derjenigen hunderter meiner Kollegen weiß ich, daß es wohl bis zu einem Jahr brauchen wird, bis die neuen Abläufe in solch einem Neubau einigermaßen eingefahren sind.

Stellt Euch mal vor, euer Handy wäre weg, die Kontaktliste futsch:

Von heute auf morgen sind alle deine Querverbindungen perdu, wo du gestern noch Schwester X fragen konntest, weißt du heute nicht mal mehr die Telefonnummer, geschweige denn, ob die Person überhaupt noch diesen Job macht…

Die Abkürzungen, die du hunderte Male gelaufen bist, sind weg, die neuen mußt du erstmal finden.

Das dauert leider seine Zeit, und da ein Krankenhaus immer auf Situationen reagiert, die schlußendlich nur begrenzt vorhersehbar sind, läßt sich auch kein Zeitplan festlegen.

Die gewählten Obrigkeiten haben die Weichen für dieses Projekt gestellt, nun müssen wir alle, Personal und die Schaumburger Patienten, das Beste draus machen.

Viel Glück dabei.

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Eines jedoch ist wirklich kompletter Mist:

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Der „Fahrradständer“

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Sie bauen gegen erheblichen Widerstand ein Krankenhaus in ein Schutzgebiet, welches zweifellos allein für viele der ehemaligen Bückeburger Mitarbeiter schneller und leichter mit dem Rad, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen wäre, zumal es ja auch kaum Parkplätze gibt.

Dann stellen sie für ca. 900 Mitarbeiter dort eine solche Hundehütte als Fahrradständer auf, um diese zum gesunden und umweltfreundlichen Verhalten zu ermutigen.

Meine eigene Karriere als nicht- Autobesitzer begann, weil ich während meiner Intensivausbildung feststellte, daß ich mich wesentlich besser fühlte, wenn ich nach der Schicht mit dem Rad heimgefahren war. Bei der erheblichen derzeitigen Belastung des Personals dort wäre es ein Beitrag für die Gesundheit der Kollegen, mit SICHEREN, ausreichend geräumigen Fahrradstellplätzen einen Anreiz zu schaffen.

Zudem ist jedes Auto weniger dort ein Gewinn für das Aueflutgebiet.

Wieder einmal wurde ein Schritt in die staatlich geforderte Richtung „weg von fossiler Energie“ vertan.

Daß dieser rücksichtlose Vollpfosten da gleich noch seine Enduro reingewuppt hat (oberhalb der Flagge), unterstreicht das Ganze.