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reformiert: Mein „Da Silva“

alles neu macht der Franz

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damals (Belgien)

„Ich bin ein fauler Mensch. Aber es waren schließlich auch die faulen Menschen, die das Rad und das Fahrrad erfunden haben, weil sie keine Lust mehr hatten, zu Fuß zu gehen und Sachen zu schleppen.“

Lech Walesa

Das gebe ich nicht wieder her! Meine mittlerweile präzisen Vorstellungen, das unermüdliche Engagement von Franz und die Kompetenz seines Fahradbauers, der eigentlich gar keine Zeit hatte, auf unsere ständigen Verbesserungswünsche einzugehen, führten zu diesem erstklassigen Reiserad:

Columbusstahlrahmen, Scheibenbremsen, Rohloff 44/16, Foxfedergabel, Steinbachsattelstütze – genau was ich brauche.

Die Federsattelstütze wich inzwischen einem BROOKS – Sattel, damit haben sich sämtliche Sitz- und Rückenprobleme erledigt.

Der ausgezeichnete Rahmen war nach 10 Jahren sanierungsbedürftig und wurde in einem fetzigen RAL-Ton neu gepulvert, damit er noch 10 Jahre hält. So auch der B.o.B…

Ortliebtaschen für Verpflegung, Regenzeug und Erste Hilfe, der Rest auf dem Bobtrailer.

Ersatzreifen brauchte ich trotz Schwalbe auf allen meinen Rädern immer wieder mal, oft in heiklen Situationen. Dank Andreas Bach von Ludus Deorum rolle ich mittlerweile auf TANNUS, einem luftlosen Polymerreifen. Der geht wirklich nicht kaputt.

Schon lange wurde die Beleuchtung, der Schmidt „L 6“ gegen die LED Leuchte „Edelux“ von Schmidt ausgetauscht. Die macht Blinde sehend!

Ein interessanter Effekt dieses   „massgeschneiderten“   Rades ist, daß ich auf Reisen nicht mehr diese heftigen Schmerzen in der Muskulatur habe, wenn ich lostrete.

Das erste Lager hat erstaunlicherweise nahezu 22.000 Km gehalten, bevor es – dann aber schlagartig – den Geist aufgab.

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untergezogen

untergezogen (Türkei)

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gut im Regen

gut im Regen (San Marino)

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gut im Schnee

gut im Schnee (Großglockner)

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bei Sonnenschein

bei Sonnenschein (Kroatien)

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als Muli

als Muli (Bosnien)

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darf sogar mit ins Hotel

darf sogar mit ins Hotel (Montenegro)

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Die meisten meiner Länderreisen habe ich auf dem Da Silva (Vasco Da Silva ist übrigens bei PATRIA ausgebildet worden) gemacht, sei es im verregneten Großbritannien oder in den Wüsten Nordsyriens, es hat mich nie im Stich gelassen.

Nächstes Jahr soll es mal wieder losgehen….