Eine arge Schinderei 19.11.10

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Erst kam ich ja mal wieder nicht los, es gab Frühstück: heiße Milch, selbstgestampfte Butter, Oliven, Gurken, das übliche, Dattelmarmelade und alles aus dem eigenenGarten. Bezahlen ging nicht, “Deutschland, Turkiye eine große Familia”. Abgebusselt wurde, dann fuhr ich die Küste weiter runter. Eigentlich ist schon entschieden, daß ich durch Syrien fahre, aber ich gestehe es mir nicht ein. Nun, bis ARSUZ gab es dann ein paar km Baustelle, dafür gab es dann ab KALE gar keine Decke mehr. Nach den 20km Wellblech durchquerte ich dann SAMANDAG(, auf den Resten von SELEUKIA PIERIA, da gibt’s nochn Tunnel, den irgendwelche Sklaven für Titus schippen mußten, aber ich wollte da weg. Jahaaaa, weg… bis ANTAKYA welliges Profil, ein Ort am nächsten und die kompletten 17km Baustelle. Mann, sah ich aus. Bin nach der Dusche fast weggepennt, habe mich dann aber gerappelt und ins Nachtleben von Antakia, dem antiken Antiochia gestürzt. Da lebten 200 Jahre v.Chr. 500 000 Menschen! In den Gäßchen hier könnte ich Tage rumlaufen. Hier ist richtig Multikulti, Juden, Christen und Moslems unter einem Hut.

Und überall Musik. Ich bin in einer 20¤ Absteige im Zentrum, fast hätte ich noch das Rätsel um Sehir Merkes,? gelöst, aber dann waren die Schilder weg. Und ich wollte in Sicherheit sein, rundum war soviel Licht, hier ist mir zu dicht besiedelt zum Zelten. Morgen geht es dann zur Petruskirche.