Kiel 200er – „Versöhnung“ zwischen den Meeren 2015

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Zum ersten Qualifikationsbrevet für PBP 2015 zog es mich aus rein praktischen Erwägungen heraus mal wieder nach Kiel.   2007 hatte ich dort bereits einen 400er gefahren und danach recht offene Kritik an Roadbook und Track geübt. Warum diesmal alles anders war, lest ihr hier:

Zum ersten Mal mit dem Auto angereist
Zum ersten Mal mit dem Auto angereist

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begab ich mich

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nach einem kurzen Frühstück
nach einem kurzen Frühstück

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mit dem (mit neuem GPS ausgestatteten) Prometheus zum Kieler Kanuverein, wo um acht Uhr des Morgens

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Stefan Landtau
Stefan Landtau

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uns die üblichen Belehrungen und gute Wünsche auf den Weg mitgab.

Bei ziemlich doofem Wind ging es aus der von Adolf IV. von Schauen(Schaum)burg 1233 gegründeten Landeshauptstadt Kiel via Eckernförde durchs Holsteinische nach Nordwesten, irgendwie ein Heimspiel, für mich Schaumburger, prangte doch vielerorts auch

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die silberne Distel
die silberne Distel

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der Schaumburger auf Fahnen und Brötchentüten.

Auf der ersten Etappe war ich schon sehr angenehm überrascht, weil der Track auf dem GPS sogar routete(Abzweigungen anzeigte), und nachdem sich eine lockere Gruppe gefunden, und Gerd aus Berlin mir mal mein Gerät erklärt hatte, machte das Ganze richtig Spaß.

Die Trackprobleme vor 4 Jahren lagen wohl auch ein wenig an meinem Gerät….

Spaß, naja…  auf der Arbeit und zuhaus liegt alles mit zähen Infekten flach, und so richtig gut fühl ich mich eigentlich auch nicht, leichtes Kopfweh, schlappe Beine, bißchen übel…

Thomas, auch Berliner, mit dem ich seit ner

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typischen Randonneurspause
typischen Randonneurspause

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gemeinsam rolle, bellt hinter mir, daß ich mich immer wieder nach Kötern umdrehe, der hat´s auch voll am Hacken….

Die Schose wird nicht besser, als wir, nach ca 35km stramm gegen südwestlichen Wind von 16kn endlich Richtung Kiel beidrehen, und der Wind auch prompt auf Süd dreht

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An windgepeitschten Katen
An windgepeitschten Katen

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und

toften Dörfern vorbei
toften Dörfern vorbei

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erkämpfen wir uns hustend und rotzend das „Dach der Tour“:

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Aschberg, 98m ü. nN
Aschberg, 98m ü. nN

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Irgendwann dann sind wir am letzten Kontrollpunkt, noch 22km bis zum Ziel, es dunkelt und mein Randonneursmodus springt an: bekanntlich hab ich die ersten 200km immer keine Lust, es sind aber insgesamt 208km, und wie ein Kamel, das das Wasser(oder Bier) wittert, kachele ich los, rein nach Kiel.

19:16  fin du tour

Diesmal war´s zwar richtig schwer, aber durchgebissen. Toll.

Am nächsten Morgen mache ich in der Frühlingssonne noch ein paar

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Kunstfotos
Kunstfotos

 

Ich bin rundum zufrieden mit diesem Auftakt.

Danke, Stefan!