Rambo wacht über mich

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Kalkulierte Nachtfahrt im Großstadtdschungel. Meine neuen Freunde waren alle so nett, daß ich viel Zeit vertat. Erst hab ich in der Lokanta gelost, ob ich nach Norden oder Süden fahr, Tee geschenkt, dann rief mich 50m weiter Fatih, der Sicherheitsmann aus Istanbul an seinen Stand zum Kaffee. Gut, ich hatte schon länger ein Auge auf seine Fruchtfrüchte geworfen, er schenkte mir dann von seinem Stand ein Sortiment, an dem ich Tage esse. Zumal mich hier ALLE mit Obst vollstopfen, ist ein riesiges Anbaugebiet. Hielt die Bauern, die anhielten, nicht davon ab, mir auch noch welche von ihren zu schenken, die seien leichter zu pellen, ich würde schon sehen. Wenn ich hier draufgeh, dann an Zitrusopstipation. Das Anbaugebiet ist übrigens seit 333v. Chr. als ISSOS in die Weltgeschichte eingegangen, als Alex der große hier sein Weltreich festigte. Äh, schon mal Datteln vom Baum gegessen? Oder große Dattel, Kurma, hier bekannt als Kaki? Mein Gastgeber, bei dem ich für 2,50¤ zelte, ist kaum zu bremsen.

Dem gehört Rambo, ein Schäferhund/Kangalmischling, den hat er mir zur Seite gestellt.

Dann war da noch die Garküche kurz vor ISKENDERUN, mußte ich auch Fotos machen.

Hier ist schon bald Syrien, merkt man an der Art der Leute irgendwie… den Camping hab ich auch nur wegen eines Syrers gefunden, bei dem ich zu Trinken kaufte, um mich hier irgendwie an den Strand zu packen. Der war richtig besorgt, “laß dich hier im Dunkeln von

keinem anhalten!”. Danke, Mann, schon lange nicht mehr… davor hatte mich ein Tankwart in Iskenderun mit seinem Moped auf eine Art Stadtpark gelotst, mitten im Vorort, das ging natürlich null. Dazu: Tausende von Fledermäusen.

Nun sitz ich schön am Meer, Vollmond is, und Morgen… jaa, Morgen…