“Weserradweg an der A2 bald gesperrt” MT 4.7.2020

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Kürzlich berichtete das Mindener Tageblatt auf etwa einer halben Seite über die in Kürze anstehende Sanierung der Autobahnflutbrücken über die Weser bei Bad Oeynhausen und die planerische Leistung, welche dahinter steckt.

Aufgrund mindestens einer Leseranfrage recherierte das Blatt nach, und würdigte in gleich zwei Artikeln ( s.o./ “Abgeschnitten”,7.7.20) die Belange der Radfahrer, welche hier auf dem Weserradweg, sei es als Touristen oder Ausflügler, oder auch als Pendler die spektakuläre Querung der Weser neben der Autobahn nutzen.

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für eine Weile wohl die einzige Art mit dem Rad…

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Erwartungsgemäß ist die Weserüberführung für Radler während der Bauarbeiten gesperrt.

Man weiß nur nicht wann, und für wie lange….

Um Überraschungen zu vermeiden:

Zwischen Vlotho und der Fähre “Amanda” führt der Weserradweg auf der östliche Weserseite entlang, der Wechsel auf die attraktivere, jedoch auch stärker befahrene Westseite ist dann nur mit der Fähre möglich:

Am Ortsausgang HOLTRUP geht es links zur Autobahnbrücke hinunter, man unterquert zunächst die Autobahn und etwas weiter die Eisenbahn, kurz danach gabelt sich die Straße:

Wer nach B.Oe hinein möchte, oder zur Weserhütte bzw. zum Fährhaus, sollte die Fähre nutzen, die im Geradeausverlauf ausgeschildert ist. Nach dem Übersetzen führt etwas weiter nördlich der Werreradweg ins Zentrum.

Reisende Richtung MINDEN sollten rechts “Zum südlichen See” folgen, und sich an der Bahnlinie halten, bis diese hinter dem Vogelpark unterquert wird. Unter der Bahnbrücke durch geht es auf die Weserbrücke,( Blue Bar)  zu ALDI und zum Bahnhof Porta, vor der Bahnbrücke links geht es immer den Fluß entlang zur B65, welche beidseitig Radwege führt (Fahrtrichtung!!!) bzw. zur Kanzlers Weide, von wo die Rad/Fuß-Hängebrücke (Schiffmühle/Weserstrand) ins Herz der Stadt führt.(Radfahrer frei)

Aus Norden in Richtung Hann.Münden unterwegs, kann man diese Strecke natürlich auch andersherum nehmen.

Im Kommentar beklagt Redakteur Thomas Lieske zu Recht, daß der Radverkehr im Alltag immer noch nachrangig behandelt wird.

Dies ist das  Problem allgemeinen Denkens in unserer Gesellschaft, mußte doch erst ein radfahrender Leser diese Recherche anstoßen, immerhin bei einem Blatt, in welchem schon vermehrt das Augenmerk auf die Situation von Radfahrern gerichtet ist.

Hoffen wir, daß die engagierten Redakteure ihren Blick noch etwas nachschärfen!