Meine erste beeindruckende Reise war ein Erdbebeneinsatz in Griechenland 1987, erstmalig arbeitete der junge Mäxx unter extremem Streß im Team und lernte Menschen eines fremden Landes kennen, ohne Tourist zu sein.

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es war niemand in der Stadt, wegen einer orthodoxen Prozession, deshalb waren kaum Opfer zu beklagen

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1989 trampte ich nach Kalamata um zu sehen, was aus den Menschen und der Stadt wurde. Sie waren Freunde und ehrlich begeistert, mich wiederzusehen. Das hat Spaß gemacht.

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Am 22.Dezember dann eilte ich im Konvoi einer Hilfsorganisation  nach ARAD in Rumänien, dort war Revolution und Hunderte Tote und Verwundete zu versorgen.

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Das hat besonders meiner Mutter überhaupt keinen Spaß gemacht.

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Es folgten Reisen z.Teil per Anhalter, mit Zug, Fähren und zu Fuß bis in die Wüsten von:

Marokko

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ein unglaublicher Ort

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Les Cascades

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da verteidigen sie 100erte Km Wüste mit Panzern…

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1990 bis nach Mhamid in der Sahara am Ende der Kasbah-Route. Bescherte mir interessante Erfahrungen mit Menschen einer ganz anderen Kultur, interessante Narben und ein paar spektakuläre Geschichten.

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Israel

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irgendwo in den Golanhöhen

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1991 mit dem besonderen Beigeschmack, daß während der 3-tägigen Überfahrt von Kreta aus  ein gewisser Saddam Kuweit überfiel und in Israel von Palästinensern begeistert gefeiert wurde, wodurch die Gesamtstimmung dort  etwas gedrückt war.

Ich hatte das nur irgendwie nicht mitgekriegt…

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Irak/Türkei

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als beim Einflug Fernsehen schlagartig Realität wurde

 

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Berkefeld Teratom Anlage

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1992  in der Gegend von Mossul/Nordirak als ziviler Helfer nach dem 1.Golfkrieg, Hand in Hand mit allen militärischen Spezialeinheiten, die man bisher aus dem Kino kannte. Für einen kleinen StUffz, freigestellt für den zivilen Einsatz, ein echter Hammer.

Hier war die Stimmung noch ganz anders, mit auf den Boden schmeißen bei geplatzten Autoreifen und so…

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Tver in Rußland

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Vor dem Kreml in LKW gepennt haben wohl auch nicht viele…

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1993 als Hilfsgüterkonvoi. Das Besondere: Es war Januar, sauglatt, und ich hatte genau eine Woche den LKW Führerschein. Echt viel gelernt, danke Graham, daß du das ausgehalten hast!

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Ich bin im Nachhinein immer noch dankbar für diese Erfahrungen, aber selbstkritisch genug, froh darüber zu sein, daß inzwischen zumindest die namhaften Hilfsorganisationen für solche Einsätze geschulte Spezialisten vorhalten.

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Einzelkämpfer war ich immer

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Irgendwo dazwischen bekam ich mal einen lustigen Lehrgang zum wild Zelten spendiert.

Mein erster Frankreichurlaub, sozusagen

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Kreta

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1998 in gehabter Weise, nur diesmal mit Mutter und Geschwistern. War schön, aber anstrengend und führte zu der Überzeugung, dass man wahrhaftig Gleichgesinnte nur auf der Straße trifft. Die nächste Reise führte mit dem Rad nach Budapest, hier gehts weiter auf “Touren”