tabula-raser.de

Hallo!

    Mäxx, le „Randonneur Mon Dieux“:

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Wat nich paßt, wird passend jemacht

Reiseradler

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Raseradler

Raseradler

 

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Alltagsradler ohne Auto

Alltagsradler ohne Auto

 

 

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Randonneur

Randonneur

 

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Velosoph

Velosoph

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Die in diesem Block vertretenen Meinungen und Empfehlungen geben ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder.

Da das Radfahren ein sehr individueller Sport ist, zu dem ein jeglicher seine eigene Philosophie haben mag, ist es möglich, daß meine Vorlieben einem Anderen völlig fremd sind.

Ich hoffe, daß es trotzdem unterhaltsam sein wird.

2017

999 miglia

Radler, Forum

2016

BRM 200km Bunnik:

Im Schatten des Lange Jan

BRM 300km Boekelo:

1000 Meilen unter dem Meer

BRM 300 Kiel:

Es liegt was in der Luft

BRM 200 Ostfalen:

Über Leben´s – Kampf im Osten

BRM 400 Kiel:

April, April

1001 Miglia Milano

Bella Italia

Bella Italia

Bella Italia

tabula-raser.de wird stolz präsentiert von:

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Radsport Lindemann

Mehr über Mäxx

Sponsoren gesucht!!!

Alle wichtigen Informationen für Radsportler gibt es hier:

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Hinweis:

Ich habe mir angewöhnt, meine Berichte immer kurz nach einer Tour zu schreiben, damit ich die wechselhaften Emotionen während der Fahrt unverfälscht einfangen kann.

Um authentisch zu bleiben, werden diese Texte dann auch nicht mehr redegiert.

Wer Anglizismen findet, darf sie behalten.

 

Letzte Neuigkeiten:

Fluege.de – eine Lehre

Es ist ja mittlerweile liebgewordene Gewohnheit, für die kurzen Urlaube mal schnell auf die Kanaren zu flitzen, und dort, die attraktiven Angebote der lokalen Unternehmer nutzend, in gutem Wetter ein wenig Rad zu fahren. Oder zu baden… oder Wein zu trinken…  und so…

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zum Beispiel…

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Diesmal hatte man sich vor Ort in ein Häuschen verliebt, und dieses – offen gestanden ohne große Überlegung – von privat gebucht. Für´s nächste Mal…

Wat willste da jetz groß ins Reisebüro, so´n Hin- und Rückflug is ja online schnell gebucht.

Ich hätte ja, als Fluege.de meine Postleitzahl im Anmeldeformular nicht akzeptierte, aufhören sollen…

Is ja nu mal meine Postleitzahl, wat soll man da machen?

Na ja, unter ständigen Droheinspielungen („dieser Preis ist nur noch 10min gültig!“) ham wer dann von ursprünglich 159,99p.P.  für insgesamt 491.-€ „zugeschlagen“, nicht ohne zu übersehen, daß das Freigepäck auf dem Rückflug 5kg leichter sein muß. Man schmeißt ja erfahrungsgemäß in so´nem Urlaub auch viel weg, kauft aber nix….

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Innerhalb von 7 (sieben!) Tagen sollte eine Bestätigung per Email oder Post erfolgen.

Hab ich dann an Tag Nr  9 mal angerufen…

Und nach drei oder 4 Versuchen auch tatsächlich ein Pdf erhalten, auf dem ne Buchungsnummer stand, mit der ich mich auf Fluege.de einzuloggen versuchte, Sitzplätze, online Check in, blablabla…

Geht nich…

Bei näherer Prüfung ist die tolle Bestätigung auch nur für den Hinflug…  irgendwie ok…aber:

mal angerufen….

„Ja nikt diese Nummär is folsch, chaben sie nikt Nummär mit 133…?“

Chabe ick, aber geht auch nikt.

„Rufen sie bittäh folgende Nummär:…., diese Kollega wird verstehen und helfen!“

Ich:“ das ist jetz die 3. Nummer mit der gleichen Vorwahl und 65050 plus Durchwahl, ihr sitzt alle im selben Haus, wollt ihr mich für dumm verkaufen?“

Andere…

„Oh, da ist wohl was, ja nein, dieser Mitarbeiter hat sich wohl vertan, wie war nochmal ihre Mailadresse? Ich schicke ihnen JETZT eine komplette Bestätigung.“

Schon nach 10maliger Aktualisierung meines Postfaches erhalte ich in der Tat ein Pdf mit den gebuchten Reisedaten und der bisher verwendeten Buchungsnumer.

Mit dieser ist es mir nach wie vor  nicht möglich, mich auf Fluege.de in meinem Account zu registrieren und Sitzplatzkrams etc zu planen…

rufen wir doch mal an…

„Ich brauche nicht diese Nummer, ich brauche andere, was ist Problem?“

ich, für meine Verhältnisse sehr beherrscht:

„schauen sie, bei mir auf der Arbeit ist das so: wenn in einem ganzen Stockwerk nur Leute sitzen, die nicht fähig sind, das Problem des Kunden zu lösen, dann steht im Stockwerk darüber ein Schreibtisch, an dem jemand sitzt, der notfalls einfach entscheiden kann, um den Kunden zu halten. Und genau mit dem will ich jetzt sprechen.“

„Aber ICH kann ihnen helfen!“

Nachdem wir dann noch einmal etliche Vorbestellungsnumern und Buchungscodes durchgehechelt haben, kann sie es tatsächlich:

„Wenn sie nur Billigflug buchen, gibt nicht Konto bei account, ist nur Pdf und wenn voll bezahlt bekommen Link für onlinecheckin bei Fluganbieter“

Ach. Könnte man ja auch einfach irgendwo draufschreiben, oder? Ich Proll buche ja auch nur einen Flug, und nicht ne Gruppenreise… schuldijung..

Einerlei, anscheinend fliegen wir ja nun, und ich schaue spaßeshalber auf Fluege.de nochmal nach, was denn so ein Flug nach Lanzarote heute, 2 Wochen später kosten würde.

159.99€p.P.

Das nächstemal gehe ich wieder zu meinem alten Freund Wolfgang Weynert. Dann hab ich nämlich einen, den ich am Kragen über seinen Tisch zerren und in die Fresse hauen kann, wenn es so läuft.

War nur in 20 Jahren noch nie nötig…

Bequemlichkeit zahlt sich NICHT aus.

Der Stern von Afrika

Irgenwann in Afrika sagte Hans Joachim Marseille nach der Rückkehr vom Feindflug zu seinem Waffenmeister: „Ich glaube, jetzt habe ich es raus.“

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Allerdings keine Me 109

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In der Tat hatte das fliegerische Ausnahmetalent eine ausgeklügelte Technik entwickelt, im Sturzflug exakt den richtigen Moment zu erwischen, um den Abzug zu drücken, weshalb er seine Abschüsse mit erstaunlich wenig Munition und tödlicher Präzision erzielte.

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Irgendwann im Sommer,

30er Zone mit Inseln voller Begrenzungspfähle, einige Kabelbaugruben:

Der sternenbewehrte SUV ignoriert seine Haltepflicht, beschleunigt noch frontal auf mich zu, läßt mir dabei vielleicht 70cm Platz und drängelt mich zwischen die Pfähle.

Ausweichend rotze ich in hilfloser Wut den dicken „Gelben“, der zufällig gerade vorhanden ist, in Richtung seiner Windschutzscheibe, erkenne aber sofort, daß dieser wohl eher rechts vorbeigehen wird.

Die anschließende Vollbremsung in meinem Rücken, gepaart mit infernalischem Gebrüll, sowie das reifenkreischende Wendemanöver und die Verfolgungsjagd(!) durch ein Wohnviertel(!) lassen mich hoffen, daß ich durch die offene Seitenscheibe genau richtig getroffen habe.

Hauptmann Marseille hätte wohl gesagt:“ Ich habe es raus…“

Lanzarote – grün wie immer

Wann immer ich eine Wüste aufsuche, hat es da grade geregnet und die Wüste ist kaputt

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nicht nur SICH Regen bringt Segen

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Nach einem arbeitsreichen Tag, wir sind von  Costa Teguise über Haria zum

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geschafft!

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Salinas

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Mirador del Rio, dem von Manrique gestalteten Aussichtspunkt im Norden Lanzarotes und zurück geradelt, werden wir dem fast ausschließlich von Spaniern frequentierten Restaurant „Tagoror“ unten im Hotel untreu, obwohl es dort gehobene Kanarische Kost gibt.

Das Lied von den Kinks im Hinterkopf, wollen wir herausfinden, was es im Restaurant Frau Lola  als Abendessen so gibt, zumal wir direkt darüber wohnen, und so die rege Kundschaft dort bis spät erfahren dürfen. (In einer Nacht, nachdem sie dort unten Bierfässer gerückt haben wie toll, träumte ich unter dem Eindruck des Buches „Mordspuren“ von einem viehischen Massenmörder, der in Fässer eingelötete Kinderleichen umherstapelt)

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Abendstimmung

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Mäxx wirft sich in die Brust, bestellt erst Mal Getränke auf spanisch, Wein, Wasser, nein, bitte ohne Kohlensäure und diskutiert anschließend den Fang des Tages mit dem Kellner. Auch Rückfragen werden souverän spanisch pariert. Der Kellner notiert sich freundlich alles, und ich sinke stolz in in meinen Stuhl zurück, als er – nun auf deutsch – freundlich sagt: „Danke sehr.“ und arbeiten geht.

Jeder Tod hat sein Gelächter…  derselbe des großen, roten, beilförmigen Fisches mit den riesigen Augen tut jedenfalls ein Übriges für unser Wohlbefinden, eine Delikatesse!

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Bier & Tapas

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Diesmal war es richtig Urlaub, viel pennen, viel lesen und ständig leckere Schweinereien:

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Calamar – das ist ein äh Tapa…

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Besuche der lokalen Lokale…

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Abklappern verrückter Bergstraßen…

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Naja, so 480km in 10 Tagen sind es trotzdem geworden, vielleicht etwas mehr, als der Arbeitsweg, aber höhenmetermäßig etwas interessanter als OWL.

Mit den beiden CUBE von Roland bei Planet Bikes einfach nur eine Freude.

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Windiges Piratennest

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Wer es mag, sollte sich in Costa Teguise mal an den Indischen Restaurants versuchen, aufgrund der massiven britischen Präsenz dort sind die richtig gut.

Was soll ich über Lanzarote noch viel erzählen, habe ich alles schon einmal,

die Insel ist gerade so groß, daß man am Tag einmal drumzu radeln kann, Radverleiher gibt es überall und für 14 Tage abhauen aus der trüben Jahreszeit sowohl von der Flugzeit als auch preislich immer eine Option.

Also noch ne Anekdote vom Heimflug:

Es hat schon eine ganze Weile gedauert, bis wir endlich auf D und E Platz nehmen konnten, Startzeit ist bereits verstrichen, als die korpulente Esoterikerin, die durchgeistigt lächelnd in ihrem Rollstuhl am Gate saß, nun auf einmal recht behende mit einem Mary Poppins- Popelineköfferchen und einer auch ziemlich großen Tasche den Gang heruntergewatschelt kommt.

F ist noch frei, und neben mir stöhnt es: “ Ich schwör dir, die setzt sich genau hier hin.“

Tut sie auch, freudestrahlend verkündend, daß es nun etwas eng werde, aber sowohl ihre Tasche, als auch die Katze müßten bei ihr bleiben.

„Moment mal,“ sage ich,:“ Ich hab ne Katzenallergie.“ , Ja das täte ihr ja auch leid, das habe sie nicht gewußt, aber man habe sie ja auch nicht informiert und „so sind ja nun mal leider die Fluggesetze“

Begleitet von ständigen Bekundungen, wie toll nett wir doch alle seien und das wir das ja auch schaffen, sowie eines ausschweifenden Abrisses der Reisegründe ihrer selbst, der Katze, des Inhaltes der anderen Tasche ziehe ich auf den freigebliebenen Sitz vor mir um und „Katzelchen“ auf E, damit sie die schwere Tasche endlich unter den Sitz kriegt, während S. ihren konditionierten Katzenhaß höchst professionell im Zaume hält, zumal das Vieh sowieso total abgeschossen ist.

„also, das da in ihrem Buch, das sieht ja aus, wie eine Ansammlung von Trollen, aber wissen sie, ich sehe ja auch nicht so gut, ist das ein interessantes Buch? Das sind aber keine Trolle, oder? …“

(„Mir tut der Hals weh. Die hat mich die ganze Zeit angeglotzt und auf ne Gelegenheit gewartet, mich anzusprechen. Ich mußte immer wegsehen.“)

Endlich erfolgt der esoterische Stilbruch in Gestalt des Stewarts, der ihr den „Meal-Deal Nr 9“ serviert:

Eine Portion Nachos und eine Kanne Bier

Sie nimmt zwei.

Bis Hannover ist Ruhe.

 

Na, denn: PROST

Dunkel war´s….

schmieriges, kaltes Siffwetter…

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Doch, lieber Fußgänger, der vorhin im Glacis in schwarzer Hose und Hoodie ohne zu schauen zwischen den geparkten Autos auf die Straße latschte:
Ich habe eine Klingel.
Weil solche Leute wie Sie aber in der Regel auch noch Kopfhörer drin haben, habe ich aufgrund der kurzen Distanz lieber „Achtung“ gerufen.
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Aufgrund einer früheren Tätigkeit kann ich das sehr laut und scharf,
tut mir leid, daß ich sie erschreckt habe.

Aber ich bin gesund geblieben.

Sie übrigens auch.

Eine Danke hätte gereicht….

Brevetkalender 2019/ Qualifikation PBP

Den Brevetkalender findet ihr

Hier

Ich denke, Claus & Stefan ziehen bald nach…

Die BRM Saison 2019 beginnt bereits im November 2018

Wem das alles nicht reicht: die Niederländischen Randonneure bieten ebenfalls tolle Brevets an, quasi 12 Monate im Jahr, da macht es auch viel Spaß.

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Eine gute Vorbereitung und wir sehen und in Paris!

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Einen weiteren hilfreichen Link hat mir (darf ich nich sagen wegen Datenschutz) gezeigt:

Kuckt ihr!

Fahrradfreundliches Minden: Abbitte!!!

Minden, eine zertifiziert fahrradfreundliche Stadt

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LKW, Bagger, Monteursfahrzeuge und Löcher inne Fahrbahn. Bürgersteig platt. „Für Radfahrer und Fußgänger frei“

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Heute sind laut Mindener Tageblatt nicht nur die B 61 sondermn auch die B482 wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Dazu ist der Zubringer der B83 auf die B65 nach Minden in Bückeburg ebenfalls gesperrt.

Quasi die drei Lebensadern der Stadt.

Im Hinblick auf die Voll- und Teilsperrungen der letzten Monate in der Innenstadt Mindens, Clausenwall, Königstraße, Stiftstraße etc., welche in den Sommermonaten anscheinend im Dutzend billiger waren und ausnahmslos ALLE Verkehrsteilnehmer vor schier unlösbare Aufgaben stellten, leiste ich hiermit öffentlich Abbitte:

Seit Jahren verspotte und kritisiere ich die Laxe Vorgehensweise der Stadt, um sie für Radfahrer sicherer und attraktiver zu machen.

Wie so oft habe ich einfach unseren Politikern nicht vertraut, unfähig, wie ich bin das große Ganze, den Masterplan nicht durchschaut, dabei liegt doch auf der Hand:

Mit diesen massiven Eingriffen wird jeder Autofahrer, der bei Verstand ist, über kurz oder lang einen Bogen um die Innenstadt machen und ÖPNV oder das Fahrrad nutzen.

Dann gehört die Straße uns!!!

Daß wir uns bis dahin in schlecht gesicherten Baustellen und plötzlich mit den Kraftfahrern, die keinen Verstand haben auf verstopften Nebenstraßen auseinandersetzen müssen, ist unser Beitrag.

Ja, selbst wenn wir über den Haufen gefahren werden:

Opfer müssen gebracht werden!

Hosianna!