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Hallo!

    Mäxx, le „Randonneur Mon Dieux“:

Wat nich paßt, wird passend jemacht

Reiseradler

Raseradler

Raseradler

 

 

 

Alltagsradler ohne Auto

Alltagsradler ohne Auto

 

 

 

 

Randonneur

Randonneur

Velosoph

Velosoph

2017

geht bald los….

2016

BRM 200km Bunnik:

Im Schatten des Lange Jan

BRM 300km Boekelo:

1000 Meilen unter dem Meer

BRM 300 Kiel:

Es liegt was in der Luft

BRM 200 Ostfalen:

Über Leben´s – Kampf im Osten

BRM 400 Kiel:

April, April

1001 Miglia Milano

Bella Italia

Bella Italia

Bella Italia

tabula-raser.de wird stolz präsentiert von:

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Radsport Lindemann

Mehr über Mäxx

Sponsoren gesucht!!!

Alle wichtigen Informationen für Radsportler gibt es hier:

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Hinweis:

Ich habe mir angewöhnt, meine Berichte immer kuz nach einer Tour zu schreiben, damit ich die wechselhaften Emotionen während der Fahrt unverfälscht einfangen kann.

Um authentisch zu bleiben, werden diese Texte dann auch nicht mehr redegiert.

Wer Anglizismen findet, darf sie behalten.

 

Letzte Neuigkeiten:

Allez,allez, aber paßt auf Euch auf!!

Zum wohl ersten Mal streift ein Superbrevet den Landkreis Schaumburg:

Zum 25jährigen Jubiläum der Grundung der ARA durch

Claus Czycholl

findet zur Zeit der Brevet „Paris – Hamburg“ statt, dessen Teilnehmer Rinteln durchfahren, und seit gestern 17:30 (Kontrolleröffnung)in Großenwieden angesichts der Schaumburg stempeln müssen, bevor sie über das Wesergebirge Richtung Hamburg weiterfahren.

Die Idee, diesen Brevet über meine Heimatstadt Bückeburg zu führen, ließ sich leider trotz großen Interesses und Engagements der Behörden nicht verwirklichen. Aber Danke dafür!

Leider sind die Wetterbedingungen fast wörtlich genommen „katastrophal“!

Sintflutähnliche Regengüsse und Orkanböen erfreuen auch den erfahrenen Randonneur nicht:

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Bombardement

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…eh, war sowieso schiefe…

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Wahlplakate braucht eh keiner…

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Was ich meine ist:

CHAPEAU

aber paßt bitte auf Euch auf und kommt alle heil nach Hamburg!!!

Mal die Kirche im Dorf lassen!

Heute auf Seite 15 im MT:

Aufmacher

 

„Gefahr zwischen den Kurven“

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Zunächst mal gute Besserung für den verunglückten Radsportfreund, von Herzen, auch ich habe meine Pollererfahrungen….

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Obgleich ich  die im Artikel beschriebene Stelle gut kenne und oft befahre, bin ich heute erst nochmals hingeradelt, um mir ein Bild zu machen.

Gute Nachricht:

Ich traf auf einen Angestellten der Stadt Porta, der bereits beauftragt war, dort eine günstigere Lösung zu finden und herbeizuführen.

Aber mal im Ernst:

Wenn man auf einer seit 200m durch neue Bitumenaufbringungen, Baustellenzäune, Warnschilder und offensichtlich schlecht einsehbare Kurvenführung als riskant erkennbaren Strecke so fährt, daß man einen gut sichtbaren Poller erwischt, dann klingt das nach nicht angepaßter Fahrweise.

Tut mir leid.

Und wenn ich dann im Artikel noch lese, daß der Kamerad  überlegte, die zwei Liegeradler vor ihm zu überholen, ein Unterfangen, welches auch durchaus ambitionierte Sportfahrer jetzt schmunzeln lassen dürfte, dann fürchte ich, daß hier einfach eine Verkennung der Situation vorlag.

Tut mir leid

Ist mir auch schon passiert.

Tat lange weh.

Aber deswegen über ne Anzeige reden?

 

Lieber Sportsfreund, mit solchem Scheiß bringste die Behörden nur dazu, so einen Radweg zuzumachen.

Dann hat da keiner mehr was von.

Nur, weil du gepennt hast…

8. Große Weserrunde – in der Kürze….

Morgenstimmung

 

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7:30, nach einem leckeren Frühstück hielt ich nochmal in Rinteln auf der Weserbrücke, um die herbstliche Morgenstimmung festzuhalten, ein klassischer Randonneursmorgen.

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so liebt es der Randonneur

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Gerne bin ich wieder zur Veranstaltung  „Große Weserrunde“ angetreten, ohne Ambitionen, ich wollte einfach die Schönheit des Wesertals, die gute Organisation und die sagenhafte Verpflegung genießen

(ich sag nur: Gulaschsuppe in HEINSEN)

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Campingplatz Himmelspforten

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Locker rollte ich zunächst weseraufwärts nach Bodenwerder, versuchte den Tritt zu finden und freute mich, daß die Wahl der Kleidung der schnell wärmenden Morgensonne angemessen war.

Für die 25km von Minden bis Rinteln zuvor, reichte die schnell „erfahrene“ Betriebstemperatur.

Nach dem ersten Verpflegungshalt dort, rollte ich  gut gelaunt und entspannt Richtung Holzminden weiter, wo ich mit Hendrik Malke, diesjährigem Absolventen von LEL ein kurzes Schwätzchen hielt und mich online vergewisserte, daß dieser dunkle Wolkenhaufen über uns, aus dem es schon leicht stippelte, eine kurze Irritation sein würde.

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Hendrik &Mäxx

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Ich zog allerdings Weste und Halstuch schon mal an, weil doch irgendwie ein kalter Wind wehte, und beschloß, es heute bei der 150er Runde zu belassen, um noch im Hellen wieder reinzukommen, mit An- und Abfahrt wäre es dann ja eh schon eine 200er Runde.

Außerdem lief mir beim Gedanken an die Gulaschsuppe im Heiner Backofen schon das Wasser im Mund zusammen. Auf dem Weg dorthin mußte ich allerdings erstmal meine neuen Bekannten zurücklassen, weil es aus der kleinen Irritation schlagartig derartig gottlos schüttete, wie es nur aus dem Lipperland hereinkommen konnte.

Die heiße Suppe kam gerade recht, während es aus Richtung Ottenstein blitzte und donnerte, womit sich für mich als Lokalmatadoren dieser Abschnitt ebenfalls erledigt hatte.

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besser als Bushaltestelle

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Na gut, die Latschen durch, die Weste und die Jacke auch, also Regenjacke drüber um warmzubleiben. 10km weiter Sonne aus allen Löchern, Regenjacke aus, Weste drüber.

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was denn nun?

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Zu Fabian sagte ich an der Hamelner Tanke nachdenklich:

„Wenn ich mal drüber nachdenke, hab ich seit der Abschaffung meines Autos vor 18 Jahren auf Reisen und Brevets insgesamt eigentlich mehr Zeit in Tankstellen abgehangen, als wenn ich mit Auto unterwegs gewesen wäre…“

Lachend rollen wir an, die vier Hamburger Cyclassics Veteranen haben mich als Führer auserkoren, weil ja die Nebenstrecke an der Weser entlang nicht mehr ausgeschildert ist.

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Ausschilderung insgesamt vorzüglich

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So brettern wir dann in der Abendsonne nach Rinteln hinein, ich wähle allerdings die hübsche Nebenstrecke über  Exten anstatt der Wesergoldvariante.

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Abendstimmung

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Im Ziel laufen wir einem Reporter in die Arme, werden photographiert, interviewt und landen in der lokalen Zeitung:

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Zum Glück ist auf dem Bild nicht auch noch das alkoholfreie zu sehen, damit und bei der irrsinnigen Distanz von 150km würde dann niemand glauben, daß ich es tatsächlich bin…

Fahrradfreundliches Minden… das sagt alles:

Das ist die B 61

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Wichtig ist es, auf den Abstand zum Rennrad im Hintergrund zu achten:

 

„Haben sie das Schild nicht gelesen?“ „Herr Wachtmeister, lesen? Bei der Geschwindigkeit?“

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Bei dieser  Ausführung darf man sich über den Zustand der Rad- und Fußwege in dieser Stadt nicht wundern, hat man auch keine Zeit zu:

Radfahren in der Innenstadt

 

Neuanlage des Weserradweges

 

Wir machen es uns lieber einfach

Aktuelle Streckenführung für Radfahrer am Mindener Wasserstraßenkreuz

Wer auf dem Weserradweg das Wasserstraßenkreuz mit der neuen Schleuse passieren oder besichtigen möchte, sollte die folgende Strecke wählen:

Sie beginnt in Richtung Norden/Petershagen am

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Parkplatz Schlagde

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oder in Richtung Süden am

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Eingang Nordfriedhof

 

Wenn man auf dieser Seite den nicht asphaltierten Weg durch die Bäume wählt, spart man sich eine Rutschpartie:

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rutschig

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http://

 

Bitte rechnet nicht mit einer Fortsetzung des Weserradweges auf diesem Teilabschnitt.

Das hamse irgendwie vergessen…

Vorsicht:

Restarbeiten noch nicht abgeschlossen, Baufahrzeuge.

glotzende Autofahrer

staunende Fußgänger

Weserradweg- Umleitung Wasserstraßenkreuz: Es bleibt spannend…

Am 18.08. 17 wurde endlich mit schlapp 2-jähriger Verzögerung die neue Schleuse eröffnet.

Glücklicherweise sollte es ja kein Flughafen werden…

Vollmundig versprochen war auch die neue Führung des Weserradweges über das neue, auch für Touristen attraktive Betriebsareal.

Seit nunmehr 7 Jahren war lediglich eine sehr mäßig ausgeschilderte Umfahrung der Großbaustelle möglich, die insbesondere Familien mit Kindern und schwer bepackte Reiseradler ohne Ortskunde auf eine harte Probe stellte.

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Dann schauen wir uns das doch mal an:

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Aha…

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Nanu?

Interessant: Die „tolle“ Umleitung ist immer noch da.

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wohingegen Herr Rohlfing bereits geschaltet hat

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Folgt man dem Straßenverlauf stellt man erstaunt fest, daß weder ein Radweg vorhanden ist,

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Markierungen?

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Radfahrerschutzstreifen paßt da wohl nicht mehr rein

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noch die Anlage eines solchen vorgesehen zu sein scheint.

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Da habe ich aber andere Planungsskizzen in Erinnerung…

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Stattdessen kabbeln sich die in großer Zahl zur Besichtigung des Jahrhundertbauwerkes erschienenen Radfahrer aller Kunstrichtungen mit ungeduldigen Dränglern und faulen Falschparkern, welche für ein paar Meter Fußweg weniger, auf die Benutzung der – natürlich bereits in reicher Zahl vorhandenen – Parkplätze verzichten.

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fahr´n,fahr´n,fahr´n, auf der Autobahn…

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Dabei hat die lokale Presse wegen des zu erwartenden Besucheraufkommens extra zur Anfahrt mit dem Fahrrad geraten…

 

Das Beste kommt zum Schluß:

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wär schön….

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Man könnte jetzt natürlich angenehm ein sanftes Gefälle hinabrollen, und hinter den Containern am neu asphaltierten Kai entlang nach Petershagen rollen. Oder andersherum.

In die fahrradfreundliche Stadt Minden hinein…

Doch nein:

Auch weiterhin soll der geneigte Radler die stark geneigte Schotterpiste zwischen wild parkenden Autos nehmen:

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unübersichtlich

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steil

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rutschig

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da könnte es ja auch langgehen

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Es stellt sich die Frage, ob bei dem Gesamtbauvolumen von 90mio € hier nicht noch was für drei Laster Kies und ne Schippe Bitumen übrig gewesen wäre.

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Meine vorsichtige Anfrage im Büro der Bauleitung ergab, daß man dort auch nichts wisse, das heiße aber nichts, da für die Ausführung des Weserradweges einzig und allein die Stadt Minden zuständig sei.

Aha.

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Die fahrradfreundliche Stadt Minden 

propagiert anscheinend lediglich Planungen von Projekten wie Brücken oder Schnellwege für Radler, soweit man damit Geld flüssig machen kann, aber wenn es darum geht, bestehende Gefahrstellen zu sichern, passiert nichts.

Überhaupt nichts.

 Auf den Schnellweg Herford – Minden bin ich schon gespannt….