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Hello!

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Was für ein Tag!

Warmduscher

Warmduscher

 

Nach der Toilette mal eben Richtung Weserradweg geschwenkt, dort aufgehalten durch querstehenden Zossen, dessen Reiterin mit ihren Schuhen den riesigen Berg Pferdeäpfel vom Weg schob.

Das habe ich natürlich freundlich angesprochen, denn manche Radwege hier sehen echt schlimm aus.

Nach einem guten Wunsch zum Abschied trabte vielleicht 50m weiter ein riesiger Dobermann interessiert auf mich zu, nicht angeleint, sofort kam ein gellendes “Platz!”, das Tier wirbelte herum und macht “Platz”,Blick zu Herrchen.

Auch hier bedankte ich mich freundlich, so mag es der Radfahrer.

Diese zwei Erlebnisse auf 100m Fahrstrecke.

Anscheinend wird 2017 doch was besser….

Glatt gegangen …

Du bist ein richtiger Radfahrer, wenn du

Winteridylle

Winteridylle

 

… den einsetzenden Sprühregen nach Tagen unter dem Gefrierpunkt richtig einordnest, und umkehrst, BEVOR die Straßen so aussehen:

Trügerischer Glanz

Trügerischer Glanz

 

Autofahrer sind oft nicht so schlau….

Das Ende der Sofakartoffel – vor 30 Jahren

Am 5.Januar 1987 latschte ein verunsichertes Muttersöhnchen zu Fuß vom Hildesheimer Bahnhof durch Eis und Schnee zur Gallwitz – Kaserne.

Herr der Kinne

Herr der Kinne

Das war schon mal ne ganz gute Übung für das, was kommen sollte….

Ich will das jetzt weder verfluchen, noch glorifizieren, Fakt ist mal, daß für einen 22 Jahre alten Knaben, der noch nicht mal eine Waschmaschine bedienen konnte, geschweige denn wollte, eine Grundausbildung im Tiefschnee kein Spaziergang war.

Aber eine Inspiration, das Bewegen in der Natur, die Fähigkeit, auch widrigstes Wetter aushalten zu können, die Erkenntnis, daß auch mit 114 Kilo Kleider durchaus Leute machen:

mit SanSold Thorsten H.

mit SanSold Thorsten H.

 

das machte die folgenden Jahre richtig Bock, auch wenn wir oft gekotzt haben.

Innerhalb von 5 Monaten wurde aus mir tatsächlich eine böööse, einigermaßen drahtige Kampfmaschine:

Komm her, Rambo!

Komm her, Rambo!

 

Heute bin ich froh, raus zu sein, nicht mehr mit einer Kanone durch den Dreck robben

zu müssen oder nächtelang für irgendwelche Türken

auf Schießbahnen rumhampeln zu müssen.

Aber es war, von hier aus betrachtet, eine tolle Zeit, die mir beruflich alles ermöglicht hat, was ich heute bin, und mich letztlich zu mir selbst hat finden lassen:

Reisender

Reisender

 

Verrückter

Verrückter

NeinNeinNein!

Keine Vorsätze fürs neue Jahr!

Wir sind nicht reingerutscht, denn das ist beim Radfahren doof.

(Mein Kollege ist Fußballer, der mochte diesen guten Wunsch)

Wir haben getrunken und gesungen

"15 Mann auf des Toten Kiste, johooo... und ne Buddel voll Rum...."

“15 Mann auf des Toten Kiste, johooo… und ne Buddel voll Rum….”  (R.L.Stevenson)

 

zünftig die Saison mit Wildbratwurst begrüßt

12 Uhr Mittags. Etwas spät...

12 Uhr Mittags. Etwas spät…

 

Und ich wünsch Euch allen für 2017 nur Eines:

DURCHSETZEN!

DURCHSETZEN!

Noch ´ne Höllentour…

Bei herrlichem Wetter geht es mal zum Drachenfels auf der Bult:

Mäxx und Long

Mäxx und Long

 

Ein kurzer Besuch im Hause Wessel, bei meinem IT Partner. Der chinesische Drache ist dort so eine Art inoffizielles Logo und in vielfältigen Varianten zu bestaunen.

Dann aber schnell weiter auf den Weihnachtsmarkt, hier gibt es eine alljährliche Pflichtübung:

 

 

Schmeckt. Und ist heiß.

Schmeckt. Und ist heiß.

 

Der Hannoveraner weiß, daß der Eierpunsch hier legendär ist.

Drum bleibt´s auch nicht bei dem Einen.

Rückfahrt mit DB.

Ich bin ja nicht blöd…

“Höllen”tour

Der ätzende Novembah ist passe´, ich hab frei und will vergleichen.

Seit Jahrzehnten ist der Hüttenzauber des wunderbaren Le Bistro im beschaulichen Bückeburg eine feste Institution, die auch gerne als die “Glühweinhölle” bezeichnet wird.

Rechtzeitig zum 1. Advent 2016 sind die Temperaturen auf Niveau, da schau ich mir doch mal auch ein paar andere Glühweinhöllen an.

Etappe 1 : der Bad Oeynhausener Weihnachtsmarkt

Mindestens das New Orleans ist einen Abstecher wert, der Außensitz wieder akkurat mit Strohballen windgeschützt. Der selbstgemachte Glühwein fruchtig, lecker und nicht so sehr süß, allein, es gibt niemanden, der den Bierwagen da unter Aufsicht hat, so kocht die Suppe die ganze Zeit vor sich hin…

New Orleans, Bad Oeynhausen

New Orleans, Bad Oeynhausen

 

Von dort durchs sonnengeflutete Wesertal ins mittelalterliche Rinteln, wo der Weihnachtsmarkt wegen der verwinkelten Stadtkulisse immer etwas Besonderes ist:

Marktplatz Rinteln

Marktplatz Rinteln

 

 

Der Glühwein dort ist nicht so pyramidal, wie die Bude vermuten läßt, aber reinspucken muß man auch nicht. Dazu gibts nebenan ´ne klasse Bratwurst, eine mit Rückgrat…

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die Weihnachtspyramide

 

 

Über den Kleinenbremer Paß nach Bückeburg, wo der wunderbare Weihnachtszauber leider vorbei und der Weihnachtsmarkt dieses Mal nicht so lächerlich ist, wie sonst.

Was daran liegt, daß er noch nicht existiert…

Doch nein, einige unbeugsame Gastronomen leisten der Trägheit Widerstand:

Die Glühweinhölle am Le Bistro

Die Glühweinhölle am Le Bistro

Seit über 20 Jahren geht es hier in der Adventszeit ab, bis zur finalen Party am Morgen des 31.12.

Hier ist schon so manches Weihnachtsgeschenk am Heiligabend liegengeblieben und Generationen von Heeresfliegern haben hier spektakuläre Abstürze gehabt.

Der Glühwein ist heiß und süffig,

Beschleunigerbatterie

Beschleunigerbatterie

 

aber auch für eingefleischte Herbtrinker ist gesorgt:

Hopfensmoothies

Hopfensmoothies

 

 

Nun geht es auf die vorletzte Etappe:

Die Glühweinhölle Waldschenke von Simone Brandt auf dem Mindener Weihnachtsmarkt:

Obermarktstraße, Minden

Obermarktstraße, Minden

 

 

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Wie immer? Wie immer!

 

 

Nebst diverser heißer und kalter Genüsse gibt es hier Belgisches Glühbier und:

Glühwein mit Schlehenfeuer

Mein absoluter Favorit. Danach mußte aber schnell heim.

Die “Höllen”tour

So eine 80km Tour strengt halt an…