Zugfahren mit Rad – so´ne Sache

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   Fahrrad im ICE ist nicht gestattet

und im Normalverkehr nicht erwünscht, vom Management und vom Personal.

 

enge Durchgänge
enge Durchgänge

 

…was aufgrund der meist beengten Räumlichkeiten nicht weiter verwunderlich ist.

Im Gegensatz zu regionalen Anbietern, die das Angebot ständig verbessern, schafft die DB nicht neue Möglichkeiten, sondern zusätzliche Schikanen.

Meine einzige Fahrt mit dem kompletten Reisegerödel in einem ICE lag darin begründet, daß der erwartete IC, in welchem ich reserviert hatte aufgrund eines “Menschenschlages” traurigerweise nicht fahrbereit war, und dies Modell als Ersatzzug dienen mußte.

Mit dem Verständnis der Zugbegleiterin und dem Einfallsreichtum des Radreisenden fand sich eine ganz passable Lösung:

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Da Silva mit Anhänger B.o.B.
Da Silva mit Anhänger B.o.B.

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Mit dem Reiserad richtet man sich besser auf längere Zugfahrten ein, das finde ich auch nicht schlimm, weil ich ja reise und nicht rase.

Oftmals gibt es auch noch Streß mit Mitreisenden, die ihrerseits für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder reservierte Sitzplätze blockieren:

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Trockenraum und Kinderspielplatz
Trockenraum und Kinderspielplatz

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ohne Worte
ohne Worte

 

Noch viel nerviger ist es, wenn Wochenende und Fußball ist:

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Fußball, ein Breiten-sport
Fußball, ein Breiten-sport

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Nun ist es leider so, daß gerade nach oder vor einem langen Brevet die Anreisezeiten z.B. nach Paris ewig dauern, sofern man Züge wählt, in welchen man sein Fahrrad mitführen darf.

 

Die einfachste Lösung ist, sein Rad in einen Bettbezug zu hüllen, so sparte sich mal im Metronom ein Student die Fahrradkarte, aber für mich und die Mitreisenden (ich bin ja nicht besser oder erwarte Respekt von Anderen, weil ich ein Rad durch den Zug schleppe) ist die im folgenden Video gezeigte Lösung wohl die praktischste:

 

Ich würde ggf. überlegen, noch das eine oder andere Polsterelement einzubauen…

aber so kann man das machen. Dann paßt der Renner in eine Ecke, und stört nicht.

Und dann isses nicht Kacke.